Atem- und Stimmtherapie

Stimmtherapie Atemtherapie

 

 

In der Atem- und Stimmtherapie behandle ich bei medizinischer
Indikation Krankheitsbilder wie:

pfeil organische Stimmstörungen
pfeil funktionelle Stimmstörungen
pfeil Aphonien
pfeil Störungen der Artikulation
pfeil Stottern
pfeil sowie alle anderen stimm-, sprech- und sprachtherapeutischen Krankheitsbilder (SSST).

 

 

 

Mehr Informationen zu einzelnen Störungsbildern finden Sie weiter unten.

Die Kosten der Therapie werden, sofern Sie eine entsprechende Heilmittelverordnung mitbringen, von allen gesetzlichen Kassen bis auf den Eigenanteil erstattet. Private Krankenkassen erstatten bei Vorlage eines Rezeptes den jeweils vereinbarten Satz.

Ziel ist es, Störungen zu heilen und Ihren Stimmklang zur vollen Entfaltung zu bringen.

 

Stimmtherapie Sprachtherapie

 

 

1. Stimmstörungen

Man unterscheidet organische und funktionelle Stimmstörungen.

1.1. Organische Stimmstörungen

Zu den Organischen Stimmstörungen zählen Stimmbandlähmungen (Paresen), Ödeme, Stimmbandknötchen u.a.m. Zu einem großen Teil sind organische Stimmstörungen durch eine Stimmtherapie gut behandelbar.

1.2. Funktionelle Stimmstörungen

Bei den Funktionellen Stimmstörungen unterscheidet man zwischen Hyper- und Hypofunktionellen Dysphonien. Sie äußern sich beispielsweise durch häufige Heiserkeit, Veränderungen des Stimmklangs und einer verminderten Belastbarkeit der Stimme.

Hyperfunktionelle Stimmstörungen entstehen, wenn zu hoher Ausatemdruck an die Stimmbänder gelangt, bzw. wenn im Bereich des Stimmapparates Verspannungen sind. Meist ist dies verbunden mit einer insgesamt erhöhten Körperspannung. Die Stimme klingt dann rauh bis knarrend, gepresst und angestrengt.

Hypofunktionelle Stimmstörungen entstehen, wenn die Muskulatur im Kehlkopf oder die Atmung zu schwach sind. Dann schließen die Stimmbänder meist nicht, und die Stimme klingt heiser, verhaucht, eventuell kraftlos. Häufig ist dies verbunden mit einer hypotonen Körperspannung und Körperhaltung.

1.3. Aphonie

Bei einer Aphonie kommt es zu einem Stimmverlust. Die betroffenen Patienten können  in der Regel nur noch flüstern. Je nach physischer Konstitution kann es auch zu einer vollständigen Stimmlosigkeit kommen. Aphonie können einen psychologischen Hintergrund haben, beispielsweise erhöhten Stress. Weitere Ursachen sind Vorerkrankungen wie Entzündungen (starke Erkältung, Bronchitis u.a.m.), Reizungen der Stimmbänder durch Chemikalien oder starke, eventuell berufsbedingte, Überlastung der Stimme (Sänger).

2. Störungen der Artikulation

Eine Störung der Artikulation liegt vor, wenn bestimmte Laute bzw. die Verbindung zwischen einzelnen Lauten nicht korrekt gebildet werden. Das bekannteste Beispiel ist das Lispeln.

3. Störungen des Redeflusses

3.1. Stottern

Beim Stottern ist der Redefluss unterbrochen durch Wiederholungen oder Dehnungen einzelner Laute. Der Stotternde weiß genau, was er sagen will, ist aber im Ausdruck blockiert, häufig beleitet durch Verkrampfungen und ungewünschte Mitbewegungen, besonders der mimischen Muskulatur.

3.2. Poltern

Poltern ist gekennzeichnet durch ein deutlich erhöhtes Sprechtempo. Das führt dazu, dass einzelne Laute, Silben oder gar Worte ausgelassen bzw. stark verändert werden. Das Sprechen ist dadurch sehr schwer oder nicht mehr verständlich.